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Bei den Short Treks handelt es sich um vier 15 minütige Episoden im Star Trek Discovery Universum. Das ganze wurde in Amerika wöchentlich einen Monat vor der zweiten Staffel ausgestrahlt. Es handelt sich um eigenständige Geschichten.

Netflix hat diese vier Folgen nun mit dem Start der zweiten Staffel veröffentlicht. Allerdings muss man wissen wo man sie finden kann. In der normalen Episoden Übersicht tauchen die Kurzgeschichten nicht auf. Man findet die 4 Episosden unter „Trailer und Sonstiges“

Runaway
Eine schöne Folge über Ensign Tilly. Da Frau Tilly seit der ersten Staffel eine der Fan Lieblinge ist, ist es nicht ganz überraschend das man mit ihr dieses neue Format beginnt. Sie entdeckt einen Blinden-Passagier auf der Discovery. Dabei handelt es sich um eine wichtige Forscherin (und noch mehr) eines im Krieg befindenden Planeten. 15 Minuten sind knapp bemessen für die Story. Aber ich finde es funktioniert sehr gut.

Calypso
Calypso ist die einzige Episode die ohne bekannte Figur aus der ersten Staffel auskommt. Hier sehen wir den Craft der von der USS Discovery in einer Überlebenskapsel gerettet wird. Allerdings gibt es auf der Discovery nur eine KI und keine weitere Besatzung. Es erinnert etwas an den Kinostreifen Passengers. Das ganze spielt 1000 Jahre in der Zukunft. Künstlerisch und erzählerisch ist die Epsiode die experimentierfreudigste. Mir gefällt sie auch sehr gut!

The brightest Star
In dieser Folge geht es auch um einen Fanliebling, den Kelpianer Saru. Man sieht wie er zur Sternenflotte kommt. Das ist in dem Fall interessant da sein Volk noch keinen Kontakt zu anderen Spezies hat und sich in der Prewarp Phase befindet. Leider finde ich die Folge langatmig. Und das ist in 15 Minuten gar nicht so einfach. Für mich die schwächste Episode.

Escape Artist
Hier geht es nicht um eine Person der Crew, sondern um Harry Mudd den Schmugler. R ist gefangen und versucht durch Gespräche zu entkommen. Dabei gibt es einige Rückblenden auf andere Gefangenschaften. Die Folge hat aufjedenfall die interessantesten Twist.

Im Großen und Ganzen gefällt mir dieses Format. Es taugt nichts für einen übergreifenden Plot. Aber für ein paar Experimente ist es wunderbar. Ich hoffe das zwischen Staffel 2 und 3 das Format aufgegriffen wird.