Supergirl Rezession
Ich bin mit gemischten Gefühlen ins Kino gegangen. Nicht, weil ich dachte, dass Supergirl schlecht wird. Eigentlich habe ich mich sogar ziemlich auf den Film gefreut. Trotzdem hatte ich die Befürchtung, dass es am Ende wieder ein weiterer durchschnittlicher Superheldenfilm wird, den man eine Woche später schon wieder vergessen hat.
Zum Glück kam es anders.
Was ich an Supergirl schon immer spannend fand, ist, dass ihre Geschichte sich deutlich von der von Superman unterscheidet. Superman haben wir inzwischen in gefühlt hundert verschiedenen Versionen gesehen. Ob Christopher Reeve, Brandon Routh, Henry Cavill oder jetzt David Corenswet. Jeder durfte irgendwann einmal das rote Cape tragen.
Supergirl dagegen hatte diese Chance im Kino bisher nie wirklich.
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Die klassische Geschichte fand ich dabei schon immer interessant. Kara wird gemeinsam mit ihrem kleinen Cousin Kal El von Krypton losgeschickt. Eigentlich soll sie als ältere Cousine auf ihn aufpassen und ihn beschützen. Durch einen Unfall kommt sie jedoch viel später auf der Erde an. Aus dem kleinen Jungen ist längst Superman geworden. Der größte Held der Welt braucht nun wirklich keine Aufpasserin mehr.
Allein diese Ausgangssituation macht Supergirl für mich schon zu einer spannenderen Figur. Während Superman als Baby praktisch ohne Erinnerungen aufwächst, erlebt Kara den Untergang ihrer Heimat bewusst mit. Sie verliert ihre Familie, ihre Welt und gleichzeitig ihre eigentliche Lebensaufgabe. Kein Wunder also, dass sie deutlich verbitterter durchs Leben geht.
Der neue Film erzählt diese Geschichte allerdings etwas anders.
Während des Films dachte ich ehrlich gesagt noch, dass sich die Autoren diese Version komplett ausgedacht hätten. Zuhause habe ich dann nachgelesen und festgestellt, dass die Geschichte rund um Argo City tatsächlich aus den Comics stammt. Das wusste ich vorher überhaupt nicht.
Hier wird Kara erst Jahre nach Superman geboren. Dadurch fällt die klassische Idee weg, dass sie ihren Cousin beschützen sollte. Trotzdem schafft es der Film erstaunlich gut zu erklären, warum sie so orientierungslos, frustriert und teilweise ziemlich kaputt wirkt. Auch wenn der Hintergrund verändert wurde, funktioniert ihre Figur erstaunlich gut.
Und genau das ist vielleicht die größte Stärke des Films.
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Milly Alcock gefällt mir als Supergirl richtig gut. Sie spielt die Rolle rau, verletzlich, manchmal genervt und trotzdem unglaublich sympathisch. Man nimmt ihr jede Emotion ab.
Umso absurder finde ich übrigens die Diskussion im Internet, sie sei angeblich nicht hübsch genug, um Supergirl zu spielen.
Ganz ehrlich?
Das gehört für mich zu den dümmsten Diskussionen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Und das will im Internet wirklich etwas heißen. Die Frau passt hervorragend in die Rolle und trägt den gesamten Film ohne Probleme.
Die Handlung selbst erfindet das Genre natürlich nicht neu. Wer in den letzten zwanzig Jahren jeden Marvel und DC Film gesehen hat, wird hier kaum etwas entdecken, das er noch nie gesehen hat.
Aber das muss auch gar nicht sein.
Vielleicht profitiert Supergirl sogar davon, dass Marvel in den vergangenen Jahren einige ziemlich enttäuschende Superheldenfilme veröffentlicht hat. Dadurch wirkt dieser Film plötzlich wieder angenehm frisch. Nicht, weil er revolutionär wäre, sondern weil er einfach ein solides Abenteuer erzählt.
Ein kleiner Punkt ist mir nach dem Kino noch aufgefallen. James Gunn ist zwar Produzent des Films, führt aber nicht selbst Regie. Trotzdem merkt man an einigen Stellen durchaus seine Handschrift. Gerade weil große Teile der Handlung im Weltraum und auf verschiedenen Planeten spielen, fühlt man sich hin und wieder an Guardians of the Galaxy erinnert.
Ein paar witzige Szenen gibt es durchaus. Der Film nimmt sich selbst nicht bierernst. Wenn er sich allerdings mit dem Humor von Guardians of the Galaxy messen möchte, verliert er diesen Vergleich ziemlich deutlich. Dafür fehlt einfach dieses verrückte Timing und die Leichtigkeit, die James Gunn als Regisseur bei den Guardians so perfekt hinbekommen hat. Das ist aber überhaupt kein großes Problem, denn Supergirl möchte gar keine Komödie sein.
Dann wäre da natürlich noch Lobo.
Jason Momoa hat sichtlich Spaß an der Rolle und jedes Mal, wenn er auftaucht, gewinnt der Film an Unterhaltung. Ob Lobo für die eigentliche Geschichte wirklich notwendig gewesen wäre, sei einmal dahingestellt. Für mich fühlt es sich eher so an, als wolle DC die Figur schon einmal für zukünftige Filme etablieren. Das ist völlig in Ordnung, denn seine Auftritte machen einfach Spaß.
Auch Superman schaut mehrmals vorbei. Gespielt wird er wieder von David Corenswet.
Und obwohl ich diese ewige Diskussion eigentlich überhaupt nicht führen möchte, ertappt man sich doch immer wieder bei einem Gedanken.
Henry Cavill war schon ein verdammt guter Superman.
Versteht mich nicht falsch. David Corenswet macht seine Sache ebenfalls richtig gut. Er wirkt sympathisch, glaubwürdig und die Chemie zwischen ihm und Supergirl passt hervorragend. Trotzdem bleibt Henry Cavill für mich im Moment noch der Superman, an dem sich alle messen lassen müssen. Vielleicht ist das einfach Gewohnheit.
Am Ende bleibt für mich ein Film, der das Rad überhaupt nicht neu erfindet, aber genau das macht, was er soll.
Er unterhält.
Supergirl bekommt endlich ihren verdienten Platz im DC Universum. Die Figur fühlt sich anders an als Superman, bringt ihre eigenen Probleme mit und hat genug Persönlichkeit, um auch in zukünftigen Filmen interessant zu bleiben.
Ich hatte ehrlich gesagt mit etwas Schlechterem gerechnet und wurde positiv überrascht.
Meine Wertung: 3 von 5 Schränken.
Kein Meisterwerk. Keine Revolution des Superheldenkinos. Aber ein unterhaltsamer Film mit einer sympathischen Hauptfigur, einer guten Besetzung und genug Potenzial, damit ich mich schon jetzt auf ihren nächsten Auftritt freue.
Warum „Masters of the Universe“ viel besser ist als sein Ruf
Wenn man sich die aktuellen Kinozahlen von „Masters of the Universe“ ansieht, könnte man meinen, dass hier der nächste große Flop des Jahres läuft. Und genau das finde ich unglaublich schade.
Ich finde den nämlich klasse! Er gehört sogar zu den unterhaltsamsten Kinofilmen, die ich in den letzten zwei oder drei Jahren im Kino gesehen habe.
Der neue He-Man-Film macht etwas, woran viele moderne Neuauflagen scheitern: Er schämt sich nicht für seine Herkunft. Statt zu versuchen, das Franchise komplett neu zu erfinden, nimmt er die verrückte Welt von Eternia ernst und erklärt gleichzeitig viele Dinge, die Außenstehenden schon immer seltsam vorkamen. Warum heißen die Figuren so merkwürdig? Warum sieht diese Welt aus wie eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction? Warum laufen dort Charaktere herum, die auf dem Papier eigentlich völlig absurd wirken? Der Film liefert Antworten, ohne den Charme des Originals zu verlieren.
Besonders positiv überrascht hat mich, wie konsequent die Geschichte auf Eternia spielt. Einer der größten Kritikpunkte am Film von 1987 war damals, dass ein Großteil der Handlung auf der Erde stattfand. Hier ist das anders. Die Erde spielt nur eine kleine Rolle und dient hauptsächlich dazu, eine nachvollziehbare Ausgangssituation für Adam beziehungsweise He-Man zu schaffen.
Was mich besonders begeistert hat, ist die Darstellung der Figuren. Skeletor ist hervorragend getroffen. Natürlich wirkt er stellenweise fast schon übertrieben oder „cringe“. Aber seien wir ehrlich: Genau das war Skeletor schon immer. Wer sich an die Zeichentrickserie erinnert, weiß, dass er ständig lachte, übertriebene Monologe hielt und trotzdem eine bedrohliche Präsenz hatte. Der Film schafft genau diesen Spagat. Er ist gefährlich, aber gleichzeitig unverkennbar Skeletor.
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Auch die übrigen Schurken sind hervorragend umgesetzt. Besonders Trap Jaw sieht fantastisch aus. Natürlich wird nicht jede Figur bis ins letzte Detail erklärt. Für Zuschauer ohne Bezug zur Vorlage mag manches deshalb etwas trashig wirken. Für Fans gehört genau das aber zum Charme von „Masters of the Universe“.
Visuell macht der Film ebenfalls vieles richtig. Die Welt von Eternia wirkt lebendig, groß und abwechslungsreich. Die CGI ist überwiegend auf einem hohen Niveau. An ein oder zwei Stellen hatte ich zwar das Gefühl, als wäre das Budget langsam knapp geworden, aber das fällt angesichts der vielen gelungenen Effekte kaum ins Gewicht.
Vor allem merkt man dem Film an, dass hier Menschen am Werk waren, die das Franchise tatsächlich kennen. Überall finden sich kleine Details, Anspielungen und Figurenmomente, die zeigen, dass die Macher die Lore respektieren. Das fühlt sich nicht wie ein beliebiger Markenname an, der auf einen Fantasyfilm geklebt wurde, sondern wie eine echte Liebeserklärung an He-Man und Eternia.
Interessanterweise sehen das viele der positiven Stimmen ähnlich. Gelobt werden vor allem die liebevolle Umsetzung der Vorlage, die Mischung aus Fantasy und Science-Fiction sowie der Mut, den oft belächelten Stoff nicht zu verstecken. Einige Kritiker bezeichneten den Film als „wild unterhaltsam“, „eine Liebeserklärung an He-Man“ und als eine Art Samstagmorgen-Cartoon, der auf die große Leinwand gebracht wurde. Andere lobten, dass der Film die campige und teilweise absurde Natur der Vorlage bewusst übernimmt, anstatt sich dafür zu entschuldigen.
Genau das macht für mich den Reiz aus. Es gibt nur wenige Franchises, die Fantasy und Science-Fiction so selbstverständlich miteinander verbinden wie „Masters of the Universe“. Wer sich auf diese Mischung einlässt, bekommt einen sehr unterhaltsamen Actionfilm mit einer faszinierenden Welt und liebenswert verrückten Figuren.
Besonders schade finde ich deshalb, dass die schwachen Kinozahlen die Chancen auf eine Fortsetzung gefährden. Dabei deutet der Film im Abspann bereits klar an, dass weitere Geschichten geplant sind. Die Verantwortlichen haben mehrfach betont, dass sie das Universum gerne ausbauen würden.
Ich hoffe deshalb, dass der Film über Streaming und Mundpropaganda noch sein Publikum findet. Denn wenn dieses Projekt endgültig scheitert, könnte es wieder viele Jahre dauern, bis sich überhaupt jemand an eine neue He-Man-Verfilmung wagt.
Und das wäre wirklich schade. Denn „Masters of the Universe“ hat vielleicht nicht die Macht von Grayskull an den Kinokassen, aber für Fans besitzt der Film genau das Herz, das dieses Franchise schon immer ausgezeichnet hat.
Keywordkönig 2025: Hanseranking auf der Spur des SEO-Throns
Keywordkönig 2025: Hanseranking auf der Spur des SEO-Throns
Der SEO-Contest 2025 von Agenturtipp.de ist in vollem Gange und stellt die SEO-Welt vor eine spannende Herausforderung: Wer schafft es, für das fiktive Keyword „Keywordkönig“ die Spitzenposition bei Google zu erobern? Mit dabei ist auch Hanseranking, das mit einer kreativen Kampagne rund um die Figur RankensteinSEO auf sich aufmerksam macht.
Der SEO-Contest 2025: Eine Bühne für kreative Strategien
Seit dem 14. Mai 2025 kämpfen SEO-Profis, Agenturen und Inhouse-Teams um die beste Platzierung für das Keyword „Keywordkönig“. Der Wettbewerb läuft über vier Wochen, wobei die entscheidenden Ranking-Messungen am 9., 10. und 11. Juni jeweils um 11 Uhr stattfinden . Ziel ist es, mit innovativen SEO-Strategien und hochwertigem Content die Sichtbarkeit bei Google zu maximieren.
Hanseranking und RankensteinSEO: Eine kreative SEO-Reise
Hanseranking hat sich für den Wettbewerb etwas Besonderes einfallen lassen: Die Geschichte von RankensteinSEO, einem fiktiven SEO-Experten, der sich auf die Suche nach dem verschwundenen Keywordkönig begibt. Diese narrative Herangehensweise verbindet Storytelling mit SEO-Wissen und bietet den Lesern sowohl Unterhaltung als auch wertvolle Insights .
Die Bedeutung des Keywordkönigs für die SEO-Community
Der Begriff „Keywordkönig“ symbolisiert die Herrschaft über die Suchergebnisse und steht für Exzellenz in der Suchmaschinenoptimierung. Der SEO-Contest bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und neue Strategien zu testen. Gleichzeitig dient er als Experimentierfeld für die SEO-Community, um aktuelle Trends und Techniken zu erproben.
Fazit: Hanseranking auf dem Weg zur SEO-Krone
Mit der kreativen Kampagne rund um RankensteinSEO zeigt Hanseranking, wie Storytelling und SEO erfolgreich kombiniert werden können. Die Teilnahme am SEO-Contest 2025 bietet nicht nur die Chance auf den Titel des Keywordkönigs, sondern auch wertvolle Erkenntnisse für zukünftige SEO-Strategien.
Weiterführende Informationen:
Hanseranking: Die Suche nach dem Keywordkönig
Agenturtipp.de: SEO-Contest 2025
Mushroom 2 – Mein Zeitfresser
Es gibt Spiele, die spielt man ein paar Wochen und vergisst sie dann wieder. Und dann gibt es Mushroom Wars 2. Ich bin seit über vier Jahren dabei, und dieses kleine Echtzeit-Strategiespiel hat es irgendwie geschafft, sich dauerhaft in meinen Gaming-Alltag einzunisten. Neben Hearthstone ist es eines der Spiele, die mich am längsten begleiten – und das nicht ohne Grund.
Ich spiele Mushroom Wars 2 hauptsächlich auf meinem iPad, manchmal auch auf dem iPhone. Dank Game Center wird mein Fortschritt synchronisiert, sodass ich nahtlos weitermachen kann, egal auf welchem Gerät. Das ist auch gut so, denn es gibt immer einen Grund, noch eine Runde zu spielen – oder zehn.
Das Spielprinzip ist simpel, aber genial: Kurze, intensive Schlachten zwischen rivalisierenden Pilzstämmen. Man startet mit einer kleinen Basis, produziert Einheiten und versucht, feindliche Dörfer einzunehmen, während man gleichzeitig seine eigene Verteidigung aufrechterhält. Die Matches dauern meist nur wenige Minuten, was perfekt ist, wenn man schnell eine Partie zwischendurch einbauen will. Aber genau das ist die Gefahr – aus einer Runde werden schnell fünf, zehn oder zwanzig.
Wie es sich für ein Free-to-Play-Spiel gehört, gibt es jede Menge Anreize, regelmäßig reinzuschauen. Truhen, Belohnungen, Events – das übliche Programm. Ich habe mir aber auch schon einige Inhalte gekauft, und da ich mittlerweile locker über hundert Stunden in diesem Spiel verbracht habe, bereue ich das überhaupt nicht. Gute Unterhaltung darf schließlich auch mal was kosten.
Wer ein strategisches, schnelles und süchtig machendes Spiel sucht, das sich perfekt für zwischendurch eignet, sollte Mushroom Wars 2 unbedingt ausprobieren. Aber seid gewarnt – es könnte sein, dass ihr eure Bildschirmzeit danach nicht mehr so genau kontrollieren wollt.
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Deep Space Nine – Review

Star Trek: Deep Space Nine (DS9) ist eine Serie, die sich von den traditionellen Star Trek-Pfaden entfernt hat – und genau das macht sie so einzigartig. Obwohl sie bei vielen Fans umstritten ist, hat sie sich ihren Platz in der Star Trek-Geschichte redlich verdient. DS9 lag Jahrzehnte auf meinem „Pile of Shame“. Als Sci-Fi-Fan fehlte die Serie einfach in meiner Watchlist, und vor ein paar Monaten bin ich endlich dazu gekommen, dieses Kapitel nachzuholen. Nach Jahrzehnten der Erstausstrahlung habe ich sie nun zum ersten Mal komplett gesehen.
Was DS9 von seinen Vorgängern unterscheidet, ist die Fokussierung auf politische Intrigen, Konflikte und Krieg – ein klarer Bruch mit der optimistischen Erforschungs-Mission, die die Originalserie und The Next Generation auszeichnete. Stattdessen dreht sich alles um die Raumstation Deep Space Nine, den Planeten Bajor und die Herausforderungen, die mit der Erholung von einer jahrzehntelangen Besatzung einhergehen. Diese Themen machen DS9 zweifelsohne düsterer, was vielen Fans nicht gefallen hat, aber ich fand gerade diese Vielschichtigkeit faszinierend.
Ein Punkt, den ich allerdings nicht unerwähnt lassen kann: Die Charaktere. Ja, sie werden im Laufe der Serie vielschichtiger, aber gerade wenn man DS9 mit modernen Serien wie The Expanse vergleicht, wirken sie manchmal ein wenig flach. Bei DS9 werden Figuren wie Sisko, Kira oder Odo zwar im Verlauf der Serie weiterentwickelt, doch oft bleiben sie in klar definierten Mustern verhaftet. Die Widersprüche und die Tiefe, die ich heute bei Serien wie Strange New Worlds sehe, fehlten hier teilweise. Trotzdem hatte jede Figur ihren ganz eigenen Charme – sei es Quarks zynischer Humor, Odos Suche nach Identität oder Garaks faszinierende Mehrdeutigkeit.

Ein weiteres spannendes Thema ist die Art und Weise, wie DS9 mit Religion und Rasse umgeht. Die Bajoraner und ihre spirituellen Überzeugungen stehen häufig im Mittelpunkt der Handlung – für manche Zuschauer zu präsent, für andere ein mutiger Schritt, um neue Aspekte in das Star Trek-Universum einzubringen. Für mich war es ein interessanter Perspektivwechsel, der die Serie von anderen Science-Fiction-Produktionen abhebt. Gerade weil DS9 diese schwierigen Themen nicht scheut, bleibt sie so unvergesslich – zumindest, wenn man das Alter der Serie bedenkt. Religion ist schließlich auch in Battlestar Galactica ein fester Bestandteil und dort ebenfalls ein zentraler Punkt der Handlung.
Was DS9 für mich besonders gemacht hat, ist die Tatsache, dass die Serie Zeit hatte, sich zu entwickeln. Die ersten Staffeln sind zugegeben etwas zäh und kommen nicht an die Dynamik der späteren Folgen heran. Doch ab der dritten Staffel, mit der Einführung des Dominion, nimmt die Serie richtig Fahrt auf. Die langen Handlungsbögen und die wachsende Bedrohung durch den Dominion-Krieg verleihen DS9 eine erzählerische Tiefe, die ihrer Zeit voraus war.
DS9 ist sicherlich nicht perfekt, und ja, sie hat Ecken und Kanten. Aber genau das macht sie so besonders. Sie war mutig genug, die klassische Star Trek-Formel aufzubrechen und neue Wege zu gehen. Auch wenn sie nicht jedem gefallen hat, ist sie für mich ein wichtiger Meilenstein im Science-Fiction-Genre. Sie mag nicht die Charakterentwicklung moderner Serien wie The Expanse oder Strange New Worlds bieten, aber sie hat Themen angesprochen, die auch heute noch relevant sind.
Wer DS9 eine Chance gibt und sich auf die langsam erzählten Handlungsbögen einlässt, wird mit einer der faszinierendsten und vielschichtigsten Star Trek-Serien belohnt – auch wenn sie vielleicht nicht so hell leuchtet wie die Sternenflotten-Flaggschiffe der anderen Serien.

Kurzeindruck zur Serie „From“ auf Paramount+
Ich habe die ersten drei Staffeln der Serie „From“ auf Paramount+ geschaut und bin total gefesselt. Die Handlung ist spannend und die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Besonders interessant finde ich, wie es der Serie gelingt, neue Charaktere in den laufenden Staffeln einzuführen, was der Story immer wieder frischen Wind gibt.
Allerdings habe ich auch eine kleine Sorge, da die Serie von den Machern von „Lost“ stammt – und wir alle wissen, wie unbefriedigend das Ende von „Lost“ war. Ich hoffe, dass „From“ einen klareren Abschluss findet. Das Ende der dritten Staffel gibt zumindest einen Hinweis darauf, wohin die Reise gehen könnte, und das macht mir Hoffnung. Ich befürchte allerdings, dass einige der aufgeworfenen Fragen nie geklärt werden, ähnlich wie bei „Lost“.
Trotzdem: Wenn ihr auf der Suche nach einer spannenden Serie seid, kann ich „From“ wärmstens empfehlen. Jetzt warte ich gespannt auf die vierte Staffel, die hoffentlich noch dieses Jahr auf Paramount+ kommt.
„From“ ist eine Mystery-Serie, die in einer scheinbar gewöhnlichen Kleinstadt spielt. Doch der Schein trügt: Jeder, der die Stadt betritt, kann sie nicht mehr verlassen, und die Bewohner müssen sich den unheimlichen Kreaturen stellen, die nachts durch die Straßen ziehen. Im Fokus der Handlung stehen das Überleben der Gemeinschaft und die Suche nach einer Möglichkeit, dem albtraumhaften Ort zu entkommen.
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Nerdtrivia Announcement
Ich freue mich riesig, euch heute etwas ganz Besonderes vorstellen zu können: NerdTrivia.de ist live! 🎉
Wenn du, wie ich, gerne dein Wissen in nerdigen Gefilden testest, dann bist du hier genau richtig. NerdTrivia ist die perfekte Plattform für alle, die sich mit Themen wie Science Fiction, Fantasy, Gaming, Comics, Serien, Filme und vielem mehr beschäftigen – kurz: für alle, die Spaß daran haben, in tiefere, nerdige Welten einzutauchen.
Aber Moment mal… Was ist überhaupt „nerdig“? Ist es das Wissen über Raumschiffnamen, Zaubersprüche oder die exakte Anzahl von Pixeln in einem Retro-Game-Charakter? Oder ist es einfach nur die pure Freude daran, über Themen zu reden, die man liebt, egal wie speziell sie sind? Bei NerdTrivia definierst DU, was nerdig ist – und ich liefere die Fragen dazu.
Das Konzept:
Jedes Quiz besteht aus 12 Fragen. Am Ende wird dir Dein Rang in Deinem Wissensgebiet mitgeteilt.
Die Themen sind abwechslungsreich und decken ein breites Spektrum ab. Hier sind die aktuellen Kategorien:
- Videogames
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Zurzeit findest du bereits über 50 Quizzes auf der Seite, und es werden kontinuierlich mehr.
Das Beste daran? Du kannst jederzeit und von überall mitmachen! Egal, ob du am PC sitzt, dein Smartphone zückst oder deinen inneren Quizmaster herausforderst – NerdTrivia ist immer dabei.
Also, worauf wartest du noch? Schau vorbei auf NerdTrivia.de und teste dein Wissen. Vielleicht bist du ja der ultimative Nerd – oder du entdeckst ganz neue Themen, die dich faszinieren. Und wenn du Ideen für neue Quizzes hast, lass es mich wissen!
Viel Spaß beim Quizzen – und mögen die Antworten immer mit dir sein! 🎮✨
Superman: Legacy – Der Trailer
Der erste Trailer zu “Superman: Legacy”, dem neuen DC-Film unter der Regie von James Gunn, liefert atemberaubende Einblicke und macht Lust auf mehr.
David Corenswet überzeugt als Clark Kent/Superman, der zwischen seinem kryptonischen Erbe und menschlichen Werten hin- und hergerissen ist. Rachel Brosnahan bringt als Lois Lane Charme und Dynamik ins Spiel, während Nicholas Hoult als Lex Luthor für Spannung sorgt. Ein Highlight: Nathan Fillion tritt als Guy Gardner, der Green Lantern, auf und bringt zusätzlichen Starpower in den Film.
Auch Supermans treuer Hund Krypto sorgt für herzerwärmende Momente. Mit magischen und emotionalen Elementen verspricht “Superman: Legacy” eine frische und spannende Neuinterpretation.
Kino-Start: Juli 2025 – der Hype ist real!
Hitster – Spieleabend
Gestern haben wir zum ersten Mal Hitster ausprobiert – und es war ein voller Erfolg! Mit vier Leuten und einer guten Portion Neugier haben wir uns in gleich drei Partien gestürzt, und der Spaß war garantiert.
Für alle, die Hitster noch nicht kennen: Es ist ein Musikspiel, bei dem man die zeitliche Einordnung von Songs erraten muss. Die Spielidee ist einfach, aber genial. Jeder Spieler hört sich einen zufällig gewählten Song an, und dann geht es darum, ihn in eine Art „Zeitstrahl“ einzuordnen. Manchmal ist das ein Kinderspiel – man erkennt den Song sofort und weiß genau, in welches Jahr er gehört. Und manchmal hat man das Gefühl, eine Wissenslücke von der Größe eines Scheunentors zu haben.
Besonders spannend waren die kleinen Überraschungen. Da waren Momente, in denen wir felsenfest überzeugt waren, ein Jahr oder gar ein Jahrzehnt richtig zu erraten – nur um dann überrascht zu werden. Es kamen auch echte Ohrwürmer auf, und einige Lieder lösten Erinnerungen an die gute alte Zeit aus, die uns allen ein Lächeln ins Gesicht zauberten.
Mit jeder Runde wurde das Spiel intensiver. Wir haben uns köstlich amüsiert und konnten kaum glauben, wie schnell die Zeit verflogen ist. Hitster hat auf jeden Fall das Zeug dazu, ein neuer Favorit für unsere Spieleabende zu werden.

Einhornpulver aus der Apotheke
Habt ihr schon mal von Unicornu verum gehört? Bis Anfang des 19. Jahrhunderts konnte man dieses geheimnisvolle Pulver tatsächlich in Apotheken kaufen. Man sagte, es bestünde aus dem gemahlenen Horn von Einhörnern und sei ein wahres Wundermittel. Egal ob gegen Gifte, die Pest, Fieber oder sogar zur Steigerung der männlichen Potenz – Unicornu verum sollte gegen alles helfen.
In Wahrheit bestand das Pulver oft aus dem Horn von Narwalen oder den Stoßzähnen von Wollhaarmammuts. Aus heutiger Sicht war die Einnahme zwar nicht unbedingt schädlich, aber eine nennenswerte Wirkung hatte es auch nicht. Trotzdem war der Handel mit diesem „Einhornpulver“ extrem lukrativ. Manchmal wurde es sogar mit dem Zehnfachen seines Gewichts in Gold aufgewogen!
Vielleicht ist euch aufgefallen, dass es auch heute noch einige Einhorn-Apotheken gibt. Jetzt wisst ihr, woher der Name kommt!


